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Kreislaufwirtschaft & Ressourcen

Leistungen
Kreislaufwirt­schaft & Ressourcen

Wir denken den Lebenszyklus von Bau­werken ganzheitlich – von der Material­wahl über die Nutzung bis zum Rückbau. 

Ziel ist der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen, die Wiederverwendung von Baustoffen und die Reduktion von Abfall. Dazu zählen Rückbaukonzepte, Materialpässe und Lebenszyklus­analysen ebenso wie digitale Werkzeuge zur Ökobilanzierung – als fundierte Basis für nachhaltige Entscheidungen.

  • Kreislaufwirt­­schaft
  • Rückbaukonzepte
  • Material- und Werkstoffe
  • Gebäudebegrünung
  • Materieller Gebäudepass
  • Ökobilanzierung
  • Ökologische Lebenszyklus­betrachtung

Alle Sparten der Baubranche können von Lebens­zyklus­betrachtungen profi­tieren. In unserem Haus bündeln wir die Exper­tise aus Hoch- und Tief­bau sowie Mess­technik, um Ihr Projekt anhand der gestellten Anfor­derung zu beur­teilen und zu optimieren.

Nachhaltige Bau­materialien

Die Auswahl an Bauprodukten ist groß und Sie möchten die beste Wahl für Ihr Projekt ermitteln? Wir helfen Ihnen dabei, die einzelnen Produkte zu ver­gleichen und die nach­haltigste Wahl für die Bau­auf­gabe zu treffen. Wir betracht­en dabei den gesamten Lebens­zyklus des Objektes und prüfen Öko­index und Rück­bau­bar­keit. Wir haben in diesem Feld auch eigene Tools, die digitale Modelle (BIM, ifc) nutzen können, um diese Berechnungen ent­sprechend schneller durch­führen zu können.
 

Lebenszyklus Hochbau

Life Cycle Analysis (LCA) 

Im Hochbau ist die Lebens­zyklus­analyse ein Mittel, um nach­zu­weisen, wie nach­haltig ein Gebäude ist. Derartige Unter­suchungen sind in der Regel Basis für Zerti­fi­zierungen und Umwelt­förder­ungen. In Verbindung mit Kosten­daten und digitalen Modellen gewinnen diese Unter­suchungen auch größeren Stellen­wert im Facility­management. Für diese Anwendungen können wir die ganze Palette anbieten: von CO2 Bilanz, dem Ökoindex (OI3) bis zur umfass­enden Lebens­zyklus­analyse (LCA).

Life Cycle Costing (LCC) 

Mithilfe der Lebenszyklus­kosten­betrachtung auf Basis der ÖNORM B1801 erfolgt eine Prog­nose der mone­tären Auf­wände für die Gebäude­errich­tung, des nach­fol­gen­den Betriebs (Folge­kosten) und des Gebäude­ab­bruchs nach Ende der Gebäude­nutzungs­dauer. In der Projekt­bear­bei­tung werden hier­bei Anpas­sungen des Prognose­modells an das gegen­ständ­liche Projekt und diverse Modell­adap­tier­ungen durch­ge­führt, um ein best­mög­liches Ab­bild der Gebäude­nutzung zu er­halten (z.B. Reinigungs­kosten/-inter­vall, Gebäude­dienste, Müll­ent­sorgung, Sicher­heits­konzept, etc.). Dafür ist schon in einer frühen Projekt­phase eine enge Zusammen­arbeit mit dem späteren Nutzer bzw. dem FM-Team not­wendig. Detail­lierte Varianten­ver­gleiche in den Planungs­phasen für einzelne Bau­teile, oder Anlagen­teile im Bereich der TGA, ermög­lichen die öko­no­mi­sche Opti­mierung eines Projektes.

Die Prognose der Folge­kosten im Ver­lauf des Gebäude­lebens­zyklus beruht in der Planungs­phase zum großen Teil auf Prognosen hin­sicht­lich der Preis­ent­wick­lungen, Ver­brauchs­annahmen seitens der TGA-Planung und Literatur­werten hin­sicht­lich der Bau­teil­lebens­dauer. Um die getroffenen An­nahmen und Prog­nosen zu evaluieren, empfiehlt sich eine regel­mäßige Über­prüfung und Aktua­li­sierung der Preis­steigerungs­prognosen, der Energie­ver­brauchs­zahlen und des all­gemeinen Gebäude­zustandes (Inter­vall 5-10 Jahre). Anhand dieser Ergebnisse können in der Nutzungs­­phase des Gebäudes Opti­mierungen ange­dacht und ent­schieden werden, welche die Lebens­zyklus­kosten positiv beein­flussen.
 

Lebenszyklus Tiefbau

Auch im Tiefbau werden diese Unter­suchungen zum Bei­spiel im Zuge der Planung im Rahmen von Varianten­unter­suchungen mit dem Ziel einer Minimierung des öko­logischen Fuß­abdrucks durch­geführt und gewinnen einen immer größeren Stellen­wert im Asset Management.

Unsere Expert:innen unterstützen Sie dabei

  • Kosten zu minimieren (=LCC)
  • Nutzungsdauer zu maximieren (=LCA)
  • Verfügbarkeit der Infra­struktur zu maximieren / Nicht­verfügbar­keit minimieren (Analysen indirekter LCC)
  • Nachhaltigkeit zu maximieren (CO2 Fuß­abdruck)

Im Life Cycle Management (=LCM) fließen diese Aspekte in unsere Opti­mier­ungs-Analysen ein, dies lässt sich streng monetär oder nach Gewichtung der oberen Kriterien ver­folgen. So können tief­grei­fende Bau­maß­nahmen ganz­heit­lich betrachtet und je nach definierter Gewichtung der Prioritäten im Zuge der Optimierung heraus­gearbeitet werden.

Mit Hilfe von unserer zerstörungs­freien Bauwerks­unter­suchungs­technologie (BRIMOS® Structural Health Monitoring) leisten wir einen wesent­lichen Nach­haltig­keitsbeitrag bei der Infra­struktur­beurteilung und erkennen

  • ob aufgrund des Schadens­bildes tat­säch­lich Gefahr in Verzug ist (und ein Neu­bau an­zu­streben ist)
  • oder ein oftmals unnötiger Neu­bau vermieden werden kann und alter­nativ durch eine maßvolle Erhaltungs­planung der Anlagen ein sicherer und zu­ver­lässiger Weiter­betrieb ermöglicht wird.

Die Technologie wird seit 30 Jahren erfolg­reich im stetigen Wechsel­spiel aus F & E und praktischen Anwendungen eingesetzt.
 

Holzbau

Wenn Sie Ihre neue Immobilie möglichst öko­logisch und ressourcen­schonend reali­sieren wollen, dann ist eine Kon­struk­tion mit möglichst hohem Holz­bau-Anteil die richtige Wahl. Durch den Ein­satz von Holz­bau­teilen wird nicht nur die CO2-Bilanz des Gebäudes enorm ver­bessert, sondern auch die Bau­zeit kann durch den hohen Grad an Vor­ferti­gung optimiert werden. Das spart Geld und Arbeits­aufwände auf der Bau­stelle. Durch die richtige Wahl von Trag­systemen, Stütz­weiten und Konstruktions­­details wird der Holz­bau auch gegen­über dem Massiv­bau kosten­technisch konkurrenz­fähig. Unsere Experten beraten Sie gerne dazu.
 

Gebäude­begrünung

Am Anfang eines Planungs­prozesses steht die Definition eines Begrünungs­ziels gemeinsam mit dem Auftrag­geber. Dies dient zur Fest­legung wichtiger Planungs­para­meter und lotet die ver­schiedenen Begrünungs­varianten auch in Hin­blick eines Neu- oder Bestands­baus aus. Die weiter­führende Planung erfolgt in enger Ab­stimmung mit Bau­physik, Trag­werks­planung und Land­schafts­archi­tektur.

Die Möglichkeit mikro­klimatische Effekte gemeinsam mit unseren Partner­büros zu simulieren, vervoll­ständigt einen inte­gralen Planungs­prozess.

Fassadenbegrünung

Ob Neubau oder Bestands­objekt, wir begleiten Sie gerne bei der Um­setzung Ihrer ge­planten Fassaden­begrünung unter Ein­beziehung sämtlicher wirt­schaft­licher und tech­nischer Para­meter. Dies garantiert die Her­leitung des geeignet­sten Bewuchs­szenarios für ihr Projekt und der beab­sich­tigten Begrünungs­effekte.

Dachbegrünung

Flache oder auch leicht geneigte Dächer lassen sich sehr oft in wahre Grün­oasen um­wandeln! Neben einer er­höhten Auf­ent­halts­qualität liefern be­grünte Dächer einen wichtigen Bei­trag zum städti­schen Mikro­klima und Regen­wasser­management. Gerne prüfen wir die Möglich­keiten einer Dach­begrünung für Ihren Neu- oder Bestands­bau speziell im Hin­blick auf das gewünschte Begrünungs­­ziel und der stati­schen bzw. bau­physi­kalischen Para­meter.
 

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