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Zollergasse © Toni Rappersberger

Zollergasse

Eine Straße wurde den Menschen zurück­gegeben.

Die Zollergasse hat, von der Mariahilfer Straße bis zur Lindengasse, ein neues Gesicht erhalten. Aus einem zugeparkten Gässchen mit engen Gehsteigen wurde ein liebevoll gestalteter Freiraum, der zum entspannten Aufenthalt einlädt. Acht Bäume werden auf dem 140 Meter langen Straßenabschnitt für ein angenehmes Mikroklima sorgen. Schatten spenden auch zwei Pergolen, und nicht nur Kindern bieten Bodenschaumdüsen, Nebelbodendüsen, ein Wasserrinnsal und ein Trinkbrunnen Spaß und Erfrischung.

Parkende Autos sind aus diesem Raum nun ver­bannt – selbst­ver­ständ­lich ist aber die An­lie­fer­ung für Geschäfte und Lokale – z.B. die zahl­reichen Schani­gärten, die nun in die Straßen­mitte ge­rückt sind - wie bisher möglich.

Und neben diesen sichtbaren Vor­zügen hat die Zoller­gasse auch eine un­sicht­bare, weil unter­ir­dische Besonder­heit: das Prin­zip der „Schwamm­stadt“ wurde hier reali­siert. Unter den Grün­flächen sorgt ein aus­ge­klügel­tes System aus unter­schiedlich dichtem Boden­material sowie Be- und Ent­wässerungs­rohren dafür, dass das vor­han­dene (Regen-)Wasser nicht über den Kanal ab­ge­leitet, sondern ge­speichert wird. Dadurch kommt es nicht nur den Bäumen, sondern auch – über die Ver­dunstungs­kühle – dem Mikro­klima zugute.

FREIRAUMPLANUNG. Korb­wurf Landschafts­architektur

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