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Presse . Team
// 13.10.26

FCP vergibt erstmals zwei Masterstipendien an Studierende der TU Wien

András Gelencsér und Florian Pernsteiner erhalten für ihre Masterarbeiten im Brückenbau jeweils 300 Euro monatlich für zwei Semester.

Christian Nüssel, Michael Spechtenhauser, Florian Pernsteiner, András Gelencsér, Dieter Pichler
Bild: v.l.n.r. Christian Nüssel, Michael Spechtenhauser, Florian Pernsteiner, András Gelencsér, Dieter Pichler

Wien, 12. Oktober 2026 – FCP Fritsch, Chiari & Partner Ziviltechniker GmbH hat die beiden ersten FCP Masterstipendien in Kooperation mit der TU Wien vergeben. Gefördert werden András Gelencsér und Florian Pernsteiner. Beide erhalten seit 1. September 2026 für zwei Semester jeweils 300 Euro pro Monat zur Unterstützung ihrer Masterarbeit.

„Die Masterarbeiten der beiden Stipendiaten behandeln konkrete Fragen aus dem Brückenbau. Mit dem Stipendium unterstützen wir ihre Forschung und bieten ihnen die Möglichkeit, Einblicke in die Ingenieurpraxis zu gewinnen“, sagt Dieter Pichler, Geschäftsführer von FCP.

Auf die erste Auslobung gingen zehn Bewerbungen ein. FCP und Vertreter der TU Wien trafen eine Vorauswahl und luden vier Kandidaten ein, ihre Vorhaben bei FCP zu präsentieren. Anschließend wählten die FCP-Geschäftsführer Christian Nüssel und Dieter Pichler die beiden Stipendiaten anhand der Bewerbungsunterlagen und Präsentationen aus.

Dieter Pichler

Mit dem Stipendium unterstützen wir ihre Forschung und bieten ihnen die Möglichkeit, Einblicke in die Ingenieurpraxis zu gewinnen.

Dr.techn. Dieter Pichler
Geschäftsführer FCP.VCE

Forschungsfragen aus dem Brückenbau

Die Masterarbeiten der beiden Stipendiaten befassen sich mit Fragen des Brückenbaus: András Gelencsér untersucht „Plattierte Bleche im modernen Stahl­brückenbau: Trag­verhalten und effektive Steifig­keiten“. Florian Pernsteiner widmet sich der „Experimen­tellen Untersuchung zur Quer­kraft­ermüdung von Spannbetonträgern mit geschädigten Spanngliedern“. Die Erkenntnisse können dazu beitragen, die Lebensdauer bestehender Brücken zu verlängern und damit Ressourcen und CO₂-Emissionen beim Neubau einzusparen.

Michael Spechtenhauser, ebenfalls einer der vier eingeladenen Kandidaten, untersucht in seiner Masterarbeit die Rissbildung infolge von Drahtbrüchen unter statischer und zyklischer Beanspruchung im Spannbetonbau. FCP bot ihm eine Teilzeitbeschäftigung an, von denen er 25 Prozent für seine Masterarbeit verwenden kann. Spechtenhauser nahm das Angebot an und ist seit 1. September 2026 bei FCP beschäftigt.

„Dass ich einen Teil meiner Arbeitszeit für die Masterarbeit nutzen kann, hilft mir, Studienabschluss und Berufseinstieg miteinander zu verbinden. Ich kann mich dadurch intensiv mit den Forschungsfragen auseinandersetzen und bekomme zugleich bereits Einblick in die tägliche Arbeit eines Ingenieursbüros“, sagt Michael Spechtenhauser.

Auch Gelencsér wird künftig bei FCP tätig sein: Ab 1. November 2026 unterstützt er das Team im Fachbereich Brückenbau & Tragwerksanalyse.

Über das FCP Masterstipendium 

Das FCP Masterstipendium richtet sich an Studierende der TU Wien in den Master­studien Bauingenieur­wissen­schaften und Umwelt­ingenieur­wesen. Es unterstützt die Erstellung praxisorientierter Masterarbeiten. Während der Förderung können die Stipendiaten zusätzlich in Teilzeit an Ingenieurprojekten bei FCP mitarbeiten; eine Mitarbeit ist keine Voraussetzung für das Stipendium.

 

Factbox: FCP Masterstipendien 2026

Vergabe

Erste Vergabe des FCP Masterstipendiums in Kooperation mit der TU Wien

Stipendiaten

András Gelencsér und Florian Pernsteiner

Förderung

Jeweils 300 Euro monatlich ab 1. September 2026 für zwei Semester

Auswahl

Zehn Bewerbungen, vier Einladungen zur Präsentation bei FCP

Masterarbeitsthemen

Plattierte Bleche im Stahlbrückenbau; Querkraftermüdung geschädigter Spannbetonträger

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