ÖAMTC Mobilitätszentrum

ÖAMTC Mobilitätszentrum

Wien, Österreich

Mit der neuen ÖAMTC-Zentrale entstand ein modernes Arbeitsumfeld für rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer Bruttogrundfläche von 27.000 m². Von den Servicewerkstätten bis zum Heliport sind alle Programmelemente an einer einzigen vertikalen Achse aufgefädelt, also auch vom Schalter über den Empfang und die Veranstaltungsbereiche bis zum großen Atrium der Büros. Logistisch kompakte Inhalte mit hoher Effizienz, wie sie Stützpunkteinrichtungen per Definitionem zu zeigen sind, wurden hier transformiert gedacht und in übersetzter Form auf das Gebäude übertragen.

Das Projekt wurde von Pichler & Traupmann Architekten als Generalplaner in Zusammenarbeit mit FCP Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH bearbeitet und wurde 2016 eröffnet.

BIM-Technologie

Für die Erarbeitung der Tragstruktur eines Gebäudes mit einer derart komplexen Geometrie war es enorm wichtig, bereits in frühen Projektphasen mit einer dreidimensionalen Planung zu arbeiten. Durch die BIM-Technologie war es möglich, schon in einer sehr frühen Projektphase ein hochwertiges Planungs- und Berechnungsmodell zu schaffen.

Gemeinsam wurde zu Beginn des Projekts eine Struktur geschaffen, mit der die Ingenieure und Architekten gleichzeitig an einem einzigen Gebäudemodell arbeiten konnten, wodurch eine Übereinstimmung der Planungsgrundlagen zu jedem Zeitpunkt gewährleistet war.

Die Planung des Gebäudes erfolgte vom Vorentwurf bis zur Ausführungsplanung durchgängig an einem gemeinsamen, dreidimensionalen BIM-Modell. Somit konnte ein integrativer Planungsablauf zwischen allen Fachdisziplinen erfolgen und der herkömmliche Plan- und Informationsaustausch ohne jegliche Zeit- und Reibungsverluste erfolgen.

Das dreidimensionale Revit-Modell war somit nicht nur Plandarstellungs-, sondern auch Planungs­instrument. Allein durch die konsequente Anwendung der BIM-Methode konnte das Projekt in dem überaus knappen Zeitkorsett erfolgen.