Hotel Motto

Hotel Motto

Wien, √Ėsterreich
Auftraggeber: 
AHL REAL KUM
Leistungen: 
BauKG
√Ėrtliche Bauaufsicht
Statisch-konstruktive Planung/Pr√ľfung

Hotel Motto © FCP

Das kurz nach 1900 errichtete, bestehende Hotel Kummer liegt am wichtigen Kreuzungspunkt der inneren Mariahilferstra√üe mit der Neubaugasse, Amerlingstra√üe und Schadekgasse. Es soll bei gleichbleibender Nutzung als Hotel (ca. 95 Zimmer) mit Gesch√§ftsfl√§chen im Erdgeschoss und 1. Kellergeschoss vollst√§ndig umgebaut werden und einen zeitgem√§√üen Dachgeschossaufbau f√ľr Hotel- und Gastronomienutzung erhalten. Dabei wird das Geb√§ude statisch ert√ľchtigt, der Trakt in der Schadekgasse komplett neu unterkellert, wodurch neue Lagerfl√§chen f√ľr Retail und Hotelbetrieb geschaffen werden, das bestehende Stiegenhaus abgebrochen und durch ein neues, den Anforderungen an Brandschutz und Statik entsprechendes Stiegenhaus mit angrenzenden neuen Aufz√ľgen ersetzt. Zudem erh√§lt das Geb√§ude ein zweites Stiegenhaus im Bereich Schadekgasse. Die Gesch√§ftsfl√§chen im Erdgeschoss werden modernisiert und mit gro√üz√ľgigen Durchg√§ngen durch Mittelmauer und Hofmauer verbunden. Der U-Bahn-Zugang bleibt in seiner Form erhalten, wird aber durch Einzug einer neuen Stahlbetondecke √ľber dem Aufgang an die ver√§nderten Sicherheitsanforderungen angepasst.

Die Haus- und elektrotechnischen Anlagen werden komplett erneuert.

FCP bearbeitet das Projekt als Generalplaner. F√ľr das anspruchsvolle Objekt wurde bereits in der Entwurfsphase ein Revitmodell erstellt, um die statische Bearbeitung zu vereinfachen. Abbruch und Neubau wurden als getrennte Bauphasen modelliert und √ľberlagert.

In weiterer Folge wurde das Revitmodell seitens Ausf√ľhrungsplanung Architektur weiter ausgebaut und verfeinert. Eine √úberlagerung der haustechnischen Anlagen, insbesondere der Sch√§chte und deren Verz√ľge, erm√∂glichte eine gute Abstimmung mit Haustechnik. F√ľr die Ausschreibungsplanung und Schalungsplanung werden die Pl√§ne direkt aus dem Modell generiert.

Nach dem nichtkonstruktiven Abbruch wurden die tragenden Bauteile mittels Laserscan neu vermessen, mit Hilfe einer Punktwolke erfasst und in das Modell eingepflelgt. Dadurch können die notwendigen Sanierungsmaßnahmen genau geplant und mit allen Fachplanern abgestimmt werden.

Auch eine Geb√§udesimualtion mittels VR-Brille erleichterte die fachplaner√ľbergreifende Entwicklung guter L√∂sungen.